Konsent – Bürgermeisterwahl 2020

Konsent – Bürgermeisterwahl 2020

Was bisher geschah:
Die gewählten Mandatare von Wölbling MITeinander haben in Einzelgesprächen mit ÖVP und SPÖ versucht herauszuhören, wie sich die jeweiligen Fraktionen den weiteren Weg unserer Gemeinde vorstellen können.

Aufgrund noch bestehender Fragen haben wir (Wölbling MITeinander) deshalb SPÖ und ÖVP zu einem runden Tisch und einem gemeinsamen Gespräch eingeladen. Die Tatsache, dass dieses Treffen am Montag den 17.02.2020 (mit jeweils 3 Vertretern jeder Gruppe) stattgefunden hat, ist ein Erfolg für das künftig notwendige MITeinander in Wölbling.

Das Ergebnis dieses Gespräches:
Sowohl SPÖ (Karin Gorenzel) als auch ÖVP (Peter Hießberger) beanspruchen aufgrund des Wahlergebnisses das Amt der Bürgermeisterin bzw. des Bürgermeisters für sich.
Wölbing MITeinander wird aufgrund der Mandatsverteilung die Position des Vizebürgermeisters nicht beanspruchen und auch nicht stellen. Die Mandatare von Wölbling MITeinander sind frei in ihrer Entscheidung, es gibt keinen Fraktionszwang.

Nach längerer interner Diskussion sind wir zu folgendem Konsent gekommen.
Bei der Wahl des Bürgermeisters werden 2 Mandatare Peter Hießberger ihre Stimme geben und ein Mandatar wird sich der Stimme enthalten.

Zukunft:
Somit liegt es an den beiden stimmenstärksten Parteien bis zur konstituierenden Gemeinderats-sitzung (Termin steht noch nicht fest, muss jedoch bis spätestens 11.März abgehalten werden) eine gemeinsame Lösung für ein künftiges, gutes MITeinander in der Gemeindeführung zu finden.

Sollte dies vorab nicht gelingen, werden die Gemeinderäte bei einer geheimen Wahl ihre Stimme an einen der beiden Kandidaten geben. Bei zweimaliger Stimmengleichheit würde in letzter Konsequenz das Los entscheiden!

Aufgrund des Wahlergebnisses bei der Gemeinderatswahl gibt es keine absolute Mehrheit mehr im Gemeinderat. Ein Alleingang einer Partei über alle Meinungen hinweg ist in Zukunft bei keiner Abstimmung mehr möglich.

Damit ist ein wichtiges Wahlziel von Wölbling MITeinander erreicht. Es muss zusammengearbeitet und bei Abstimmungen fraktionsübergreifend eine Mehrheit gefunden werden.

Die besten Ideen zum Wohle unserer Gemeinde – egal von wem sie stammen – werden die nächsten 5 Jahre Mehrheiten finden.

Unsere Mandatare werden weiterhin parteiunabhängige, konstruktive und sachbezogene Gemeindearbeit mit Freude betreiben.

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